Der Chiemsee, auch „bayerisches Meer“ genannt, ist mit einer Fläche von 79,9 km² der größte See in Bayern. Es wird gemutmaßt, dass der See und der gesamte Chiemgau nach einem Grafen mit dem Namen Chiemo benannt seien. Der Chiemsee entstand wie viele andere Voralpenseen am Ende der letzten Eiszeit als Ausschürfung eines Gletschers. Ursprünglich bedeckte der See eine Fläche von fast 240 km², was etwa dem dreifachen der heutigen Wasserfläche entspricht.
Der Chiemsee hat zahlreiche Maler inspiriert, weshalb es unzählige Werke gibt, die den Chiemsee und dessen Inseln, aber auch die nähere Umgebung des Chiemgaus thematisieren.
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