...oder vom Hobby zum Beruf und retour... Ein guter Fotograf sollte immer drauf aus sein, die besten Motive, die perfekte Situation und die aussagekräftigsten Bilder zu inszenieren. Ich reise, plane und studiere die Meteorologie, alles ist sehr zielstrebig und die Ideen führen zu den aussichtsreichen Orten. Vor einigen Tagen ging ich auf den Berg, das Licht und die Stimmung für die beabsichtigten Aufnahmen ließen noch auf sich warten. Ich nahm meinen Rucksack, legte mich auf die Weide und merkte was ich verloren hatte. So erinnerte ich mich daran, warum ich den Beruf des Fotografen wählte. Vor rund 20 Jahren begann ich mit Makroaufnahmen, ich fotografierte Blumen, Insekten und lernte einige Zusammenhänge dieser Symbiosen kennen. Es war wie ein kleines Wunder, plötzlich war die Dramaturgie des Sonnenunterganges nicht mehr wichtiger als die kleinen, zarten Blumen. Ich habe mich mit unzähligen Portraits, erotischen Aufnahmen und mit Werbefotografie, der Berufung des Fotografen gestellt. Gestern war ich fachlich gefordert - als ich zwei Hummeln auf einer Blume ablichten wollte und ich nahm mir die Zeit, bis ich wieder an Himmel und Wolken gefallen fand!
Suchtext:
scheherazade, Lenotschka, Lena, Elena