
Es gibt Menschen welche in die Kirche gehen um zu beten, andere wiederum gehen in die Berge um der Wahrheit ein Stück näher zu sein. Nun, ich gehöre zu den Menschen, welcher die Schöpfung lieber in der Natur sucht, weil ich mich im Sinne der religiösen Erfahrungen zu den Ungläubigen zähle. So denke ich bei den Wanderungen in Richtung, der von Menschenhand verschonten Natur daran: „Wo komme ich her, wo gehe ich hin und warum denke ich das überhaupt?“
In unzähligen Medien wird beschrieben, die Natur sei erholsam und manche Broschüre verspricht die Kraft für das Leben in unserer Bergwelt zu finden. Ich habe diese, leider zur Phrase verkommenen Aussagen bei meiner gestrigen Wanderung hinterfragt und behaupte: „Es gibt tatsächlich heilige Orte, dort wo die Urgewalten unsere Erde noch deutlich spürbar sind, Plätze an denen sich menschliche Überheblichkeit in Demut wandelt und die von naturgegebene Spiritualität, die besten Antworten gibt.